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Patienteninfo > FAQ > FAQ Antwort

Habe ich mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Sie können sicher sein, daß die Behandlung so schonend wie möglich durchgeführt wird. Zu diesem Zweck können wir in unserer Praxis eine hochmoderne Technologie zurückgreifen. Dennoch lassen sich Nebenwirkungen nicht immer vermeiden. Nebenwirkungen hängen ab von der Höhe der Einzel- und Gesamtdosis und der Häufigkeit der Bestrahlungen sowie von der Körperregion, die bestrahlt wird. Hinzu kommt, daß die Strahlenempfindlichkeit von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ist.

Vor der Bestrahlungsserie werden Sie vom behandelnden Arzt über eventuell auftretende akute und chronische Nebenwirkungen aufgeklärt. Sie werden auch darüber informiert, wie diese Nebenwirkungen zu behandeln sind und wie Sie selbst Nebenwirkungen vermeiden oder lindern können. Die meisten Nebenwirkungen sind nur vorübergehend und verschwinden innerhalb von wenigen Wochen nach Abschluß der Bestrahlungsserie.

Viele Patienten sind während der Behandlung verstärkt müde (Fatique-Syndrom), dies kann einige Wochen über die Behandlung hinaus anhalten. Manche Patienten meinen, daß eine Bestrahlung immer mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Haarverlust verbunden ist. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auftreten, wenn ein Tumor im Bauchraum bestrahlt wird. Im Bestrahlungsgebiet kann Haarverlust auftreten. Kopfhaare oder Barthaare fallen meist aus, wenn der Schädel, der Mund oder der Rachen bestrahlt werden müssen. Es hängt von der Anordnung der Strahlenfelder und der Strahlendosis ab, ob und in welchem Ausmaß Sie die genannten Nebenwirkungen haben werden.

Zuletzt aktualisiert am 14-10-2008 von admin.

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