Aufnahme- und Aufklärungsgespräch:
Wenn Sie in unseren Praxen ankommen , werden Sie vom Anmeldungspersonal begrüßt, und es werden die Formalien geklärt. Bitte achten Sie darauf, daß Sie sämtliche verfügbaren Vorbefunde (Arztbriefe, Operationsbericht, Pathologiebericht über die feingewebliche Untersuchung (Histologie), Röntgenbefunde und Röntgenbilder) mitbringen. Nur mit diesen Unterlagen kann sich der Arzt ein ausreichend genaues Bild über Ihre Erkrankung machen und ein für Sie geeignetes Behandlungskonzept aufstellen. Bis Sie aufgerufen werden, nehmen Sie bitte im Warteraum Platz.Bestrahlungsplanung und Simulation:
Um eine optimale und schonende Behandlung zu ermöglichen, sind vor Beginn der Strahlentherapie umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Dazu wird i.d.R. zunächst eine Computertomographie (CT) angefertigt. In jede einzelne Schicht wird vom Arzt das zu bestrahlende Gebiet eingezeichnet und dann vom Medizinphysiker eine geeignete Bestrahlungstechnik berechnet. Hierbei wird auf den Schutz gesunder Organe wie Herz, Lunge und Rückenmark besonderen Wert gelegt. Die Bestrahlungsplanung erfolgt mit Hilfe eines dreidimensional rechnenden Computerprogramms. Die Anordnung der Bestrahlungsfelder muß dann auf den Patienten bei der Simulation übertragen werden. Der Simulator ist ein spezielles Röntgendurchleuchtungsgerät, mit dessen Hilfe die Bestrahlung simuliert werden kann. Wichtig ist, daß der Patient bei der Simulation möglichst ruhig und entspannt liegt. Die Simulation dauert ca. 20-30 Minuten und wird vom Arzt, einer MTRA (medizinisch-technische Röntgenassistentin) und ggf. einem Physiker durchgeführt.Wenn die Bestrahlungsfelder korrekt passen, werden sie dokumentiert, und am Patienten werden mehrere Filzstift-Markierungen angebracht, um so die tägliche Einstellung der Bestrahlungsfelder am Bestrahlungsgerät zu ermöglichen. Die angebrachten Markierungen dienen also als wichtige Orientierung bei der Bestrahlung und dürfen nicht entfernt oder selbst nachgezeichnet werden.
In bestimmten Situationen ist eine CT-Planung nicht erforderlich, dann können die Bestrahlungsfelder direkt am Simulator unter Durchleuchtung eingestellt werden.
Abhängig von der zu bestrahlenden Region werden verschiedene Lagerungshilfen eingesetzt. In der Kopf- und Halsregion beispielsweise werden individuell Kunststoffmasken angefertigt, die verhindern, daß sich der Kopf während der Bestrahlung bewegt.
Nach Abschluß der Simulation kann wenige Tage später mit der ersten Bestrahlung begonnen werden, dazu erhalten Sie einen entsprechenden Termin.